Der Senat plant eine Mehrzweckarena nach dem Vorbild des 1,75 Milliarden Euro teuren Bernabéu-Stadions in Madrid – verzichtet aber auf eine empirische Bedarfsanalyse, die beantworten könnte, ob Hamburg ein solches Stadion überhaupt braucht. Das ergibt eine Anfrage der Linksfraktion (Drs. 23/2423). Das ist insofern beachtlich, als bis Mai 2025 von der Notwendigkeit einer neuen Arena keine Rede war. Sportsenator Andy Grote präsentierte den Plan bei der Vorstellung des Konzepts für die Hamburger Olympiabewerbung. Vorher waren Pläne verworfen worden, ein temporäres Olympiastadion auf dem Heiligengeistfeld zu errichten, weil das Gelände zu …
Mit 19.000 Gutscheinen an alle Erstklässler soll in einem Aktionszeitraum von drei Monaten dreimal freier Eintritt zum Schwimmbad gewährt werden.
Dazu Eckart Maudrich, Sprecher von NOlympia Hamburg:
„Da Bäderland im Drei-Monatszeitraum von Januar bis März nur noch circa 17 Plätze für Seepferdchenkurse frei hat, werden wohl 18.983 Kinder Trockenübungen machen müssen. Wer Gutscheine an alle Erstklässler unabhängig vom Einkommen der Eltern verteilt, zeigt damit: Er setzt offenbar keine Schwerpunkte bei Familien aus benachteiligten Stadtteile. Und wie der Sportimpuls die anderen 81% der Kinder erreichen soll, die keine Gutscheine bekommen (91.000 …
Zur Mitgliederversammlung des DOSB / Kritik an “operativen Mindestanforderungen“ In einer gemeinsamen Pressemitteilung üben NOlympia Hamburg und der Bund der Steuerzahler Hamburg Kritik an den “operativen Mindestanforderungen“ des DOSB für die Olympia-Konzepte der Bewerberstädte und -Regionen: Olympia in Hamburg: Verkehrschaos und Sicherheit auf Steuerzahlerkosten – Mindestanforderungen der Stadt nicht erfüllt Im Rahmen der sogenannten „operativen Mindestanforderungen“ hat der DOSB die vier Bewerberstädte auf Eventdurchführungstauglichkeit und Plausibilität des Gesamtkonzeptes geprüft.
Hamburg und alle anderen Städte haben bestanden. Die Ergebnisse werden am 6.Dezember den DOSB-Mitgliedern vorgestellt. NOlympia Hamburg und der Bund der Steuerzahler …
Hamburg und alle anderen Städte haben bestanden. Die Ergebnisse werden am 6.Dezember den DOSB-Mitgliedern vorgestellt. NOlympia Hamburg und der Bund der Steuerzahler …
Am Samstag jährt sich das Referendum über die Hamburger Olympiabewerbung für die Sommerspiele 2024 zum zehnten Mal. Trotz einer knapp 22 Millionen Werbekampagne stimmten damals 51,6 Prozent der Hamburger*innen gegen Olympia. Zehn Jahre später sieht sich der Hamburger Senat nicht mehr an diesen Entscheid gebunden und plant erneut 18 Millionen für seine Olympiakampagne ein. Kampagnenauftakt waren die sogenannten Bürgerbeteiligungen im November 2025. Dazu Eckart Maudrich, Sprecher von NOlympia Hamburg: „2015 haben die Hamburger*innen den größenwahnsinnigen Plänen des Senats einen Riegel vorgeschoben. Eigentlich müsste sich der Hamburger Senat bei den Gegner*innen …
Der Senat träumt von Olympischen Spielen in Hamburg. Glanz, Sport, Weltöffentlichkeit – das klingt verlockend. Doch Olympia ist kein Fest ohne Folgen. Es geht um Milliarden, Macht und Risiken. Fünf Fragen, die wir uns stellen sollten
Was kostet das wirklich? Der Senat stellt überschaubare Ausgaben in Aussicht. Doch die Erfahrung zeigt ein anderes Bild: Paris 2024: 11 Mrd. €, Tokio 2020: 12Mrd. €, Rio de Janeiro 2016: 11,9 Mrd. € – jeweils weit mehr als ursprünglich geplant. Da alles zu einem festgelegten Datum fertig sein muss, steigen die Baukosten erfahrungsgemäß …
Was kostet das wirklich? Der Senat stellt überschaubare Ausgaben in Aussicht. Doch die Erfahrung zeigt ein anderes Bild: Paris 2024: 11 Mrd. €, Tokio 2020: 12Mrd. €, Rio de Janeiro 2016: 11,9 Mrd. € – jeweils weit mehr als ursprünglich geplant. Da alles zu einem festgelegten Datum fertig sein muss, steigen die Baukosten erfahrungsgemäß …
München hat JA gesagt. JA – auf einem Blankoscheck, denn für einen Überblick zu Einnahmen und Ausgaben wurde lediglich auf Paris verwiesen[1]. Ein öffentliches Defizit von rund 6,3 Milliarden Euro wie im ‘Vorbild’[2] Paris? JA. Dazu NOlympia-Pressesprecher Eckart Maudrich: „Die Münchner*innen haben abgestimmt, ohne zu wissen, was Olympia wirklich kosten wird. Konkrete Zahlen? Fehlanzeige. Gut möglich, dass die Stimmung kippt, sobald klar wird, wie teuer der Spaß tatsächlich wird. Immerhin: München hat bereits ein Olympiastadion – Hamburg müsste erst eines bauen. Und während der Hamburger Senat über zusätzliche Kosten in …
Ende September machte der Bericht des französischen Rechnungshofs zu den Spielen von Paris 2024 transparent, dass die öffentliche Hand einmalige Organisationskosten von rund 2,7 Milliarden Euro für die 30-tägigen Spiele zu tragen hatte. Die Sicherheitsausgaben waren von 0,2 Milliarden auf 1,7 Milliarden Euro gestiegen und damit der größte Posten. – Gleichzeitig feierte das Organisationskomitee der Spiele (COJOP) einen Überschuss von 75 Millionen Euro. Die Sicherheitskosten wurden dort nicht verbucht. Die Hamburger Bewerbung für die 2024er Spiele ging von gut 0,46 Mrd. Euro Sicherheitskosten aus. Auch Hamburg hätte also Mehrkosten von …
Im Hamburger Zukunftsentscheid haben die Bürger*innen ein deutliches Zeichen für den Aufbruch in eine nachhaltige Zukunft gesetzt. Dazu Eckart Maudrich, Pressesprecher von NOlympia: „NOlympia Hamburg gratuliert der Initiative und den Hamburger*innen zu dieser im Wortsinne zukunftsweisenden Entscheidung! Das heutige Ergebnis ist auch ein positives Signal für das im Mai anstehende Referendum zur erneuten Hamburger Olympia-Bewerbung. Ein 30 Tage Megaevent mit Einmal-Sportstätten und einem extra gebauten Olympiastadion, das keines sein darf, braucht kein Mensch und steht dem Geist des Zukunftsentscheids diametral entgegen.” …
Sie wurde in Hinterzimmern geplant und jetzt der Öffentlichkeit präsentiert: Der Hamburger Senat hat heute die Olympiabewerbung Hamburgs für die Sommerspiele 2036, 2040 und 2044 vorgestellt. Noch Anfang des Jahres hieß es, man wolle sich nur mit Berlin im Doppelpack bewerben …
