Pressemitteilungen

Laut einer Umfrage im Auftrag des NDR steht Mehrheit der Hamburger*innen den Olympiaplänen des Senats kritisch gegenüber: 50 Prozent geben an, dass sie eine Hamburger Olympiabewerbung eher schlecht fänden, 41 Prozent fänden sie eher gut. Dazu Eckart Maudrich, Pressesprecher von NOlympia-Hamburg:
Mit dem kürzlich vorgelegten Finanzkonzept des Senats täuscht der Senat die Öffentlichkeit über die wirklich anstehende Finanzierungslast – unter anderem werden die Kosten für Sicherheit, Stadion und CO2 in Höhe von drei Milliarden Euro einfach weggelassen. Die Hamburger*innen haben verstanden, dass der Senat kein Interesse an finanzieller Transparenz hat …
Foto: NOlympia Kiel Am 19.4. 2026 entscheiden die Kieler*innen, ob sie sich für Olympia bewerben oder nicht. Die Wahlunterlagen wurden am 9.3.2026 verschickt. Die Wahlunterlagen enthalten nur Pro-Argumente (Drs. 0130/2026), denn die Beilegung einer Mindermeinung wurde abgelehnt. Eine Online-Umfrage der Kieler Nachrichten sieht die Ja-Sager derzeit bei 36.7%. Ein Nein in Kiel bliebe nur in Berlin konsequenzlos, das die Segelwettbewerbe in Rostock-Warnemünde ausrichten möchte. Alle anderen rein westdeutschen Bewerbungen um die präferierten 2040er Spiele, 50 Jahre nach der Deutschen Einheit, würden in die Röhre gucken. Mit dem Slogan “Ein Start-Kiel-Sieg …
Der Hamburger Senat hat heute ein detaillierteres Konzept für eine Olympiabewerbung für die Jahre 2036, 2040 oder 2044 vorgestellt. Dabei wird Olympia als einzige Möglichkeit dargestellt, um notwendige Verkehrsprojekte in Hamburg zu verwirklichen. Zentrale Fragen wie die Finanzierung bleiben nebulös, von ökologischer Nachhaltigkeit bleiben Olympische Sommerspiele auch nach dem vorgelegten Konzept weit entfernt. Dazu Eckart Maudrich, Pressesprecher von NOlympia Hamburg: „Glaubt man dem Hamburger Senat, wäre Hamburg aufgeschmissen, wenn Olympia nicht kommt, weil Deutsche Bahn und Bundesregierung kein Geld für Projekte wie die U5, die S6 oder die Sanierung des …
Am 5.02. erhielten die Schulpostfächer in Hamburg eine Email mit einem „Schulbrief“, der sich an alle Schulleitungen und Lehrkräfte wendete. Auf dem Briefkopf der “Behörde für Inneres & Sport”, im Olympiakampagnen-Look und unterschrieben vom Vorprojektteam für die Olympischen und Paralympischen Spiele wurde dem Lehrkörper anläßlich des bevorstehenden Referendums folgendes angekündigt:
  1. Unterrichtsmaterialien zu Olympischen Werten und dem Hamburger Bewerbungskonzept
  2. Unterstützung bei der Einbindung in schulsportliche Veranstaltungen
  3. Aufruf zu ehrenamtlichem Engagement von Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern als Volunteers.
    Interessierte konnten sich an
    olympia-paralympics@sommerspiele.hamburg.de wenden.

Die Lehrer werden angeregt Materialien noch …
Der Hamburger Senat hat heute ein Finanzierungskonzept für die Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 vorgelegt. Dazu Eckart Maudrich, Pressesprecher von NOlympia: „Die öffentliche Hand spendiert 200 Millionen Euro und nimmt davon 100 Millionen zurück und nennt das Gewinn im Durchführungsbudget. Er nimmt dieselben Ticketumsätze an, verkauft aber 2 Millionen Tickets weniger, was einer durchschnittlichen Ticketpreiserhöhung von 110 EUR auf 130 Euro gleichkommt (+20%) und damit ganz sicher kein Fest für alle ist. Der Anteil der Kompensationskosten an den Energiekosten für Zertifikate in …
Mit Aktionstagen zur begleiteten Wassergewöhnung unterstreicht der Hamburger Senat heute die Initiative „Ab ins Wasser“. Im Rahmen dieser Werbemaßnahme für die Olympiabewerbung sollen 19.000 Erstklässler*innen bis zum Olympiareferendum am 31. Mai dreimal freien Eintritt in ein Schwimmbad erhalten. Dazu Eckart Maudrich, Sprecher von NOlympia Hamburg: „Diese PR-Aktion für Olympia kaschiert reale Probleme beim Erwerben der Schwimmfähigkeit: Nicht nur wurden in den letzten Jahren wichtige Sommerfreibäder dauerhaft geschlossen – wie das Freibad Wiesenredder in Rahlstedt oder das Freibad Aschberg in Hamm. Es gibt auch viel zu wenig Schwimmkurse für Kinder: Bis …
Am Donnerstag, den 26.02.2026 stellte der Senat auf der Elbphilharmonie-Plaza seine Werbekampagne für die Bewerbung um die Deutsche Bewerbung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 und 2044 vor. Dazu Eckart Maudrich, Pressesprecher von NOlympia: „Während der Senat Hof hält, um seine generalstabsmäßig geplante ‚Offensive‘ gegenüber dem Stimmvolk zu inszenieren, staunt der Plebs über ein Drohnen-Barock, das den zur Audienz Geladenen geboten wird – bezahlt von eben jenem Stimmvolk, das all dies nur aus den Bildern der Berichterstattung erfährt. Dieser Auftakt zur Bewerbung zeigt im Kleinen, was im Großen zu …
Heute enden die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo. Die Bilanz spricht klar gegen das IOC und Olympische Spiele und ist für die Debatte um eine Hamburger Olympiabewerbung relevant: Öffentlicher Haushalt Geplant: 1.3 Milliarden Euro. Realisiert: 5.7 Milliarden Euro[1]. Eintrittspreise Zutritt zur Eröffnungsfeier: Durchschnittspreis ca. 870-1200 Euro. Sportereignisse: ganz überwiegend ab 100 Euro[2]. Freiheitsrechte Einführung von “Sicherheitsdekret”in Italien. Ein präventiver Sicherheitsgewahrsam ermöglicht die “Feinde Italiens”, also diejenigen, die gegen Olympia demonstrieren, bei Verdacht wegzusperren[3]. Klimaschutz Das CO2-Schätzbudget von Milano Cortina beträgt eine Millionen Tonnen CO2 – für 14 Tage.[4]
Die Initiative NOlympia hat heute 19.423 Unterschriften an den Landeswahlleiter übergeben – beinahe doppelt so viel, wie erforderlich gewesen wären. Damit setzt die Initiative durch, dass den Wahlunterlagen für das Bürgerschaftsreferendum über Olympische und Paralympische Spiele in Hamburg eine olympiakritische Stellungnahme beigefügt wird. Dazu Clara Ihring, Pressesprecherin von NOlympia Hamburg: „Wir sind überwältigt, wie viele Menschen in den vergangenen drei Wochen bei Minusgraden Unterschriften gesammelt haben. Wir sind dankbar für die vielen Gespräche auf der Straße. Darin wurde deutlich: Sehr viele Menschen wollen nicht, dass Milliarden für ein Megaprojekt ausgegeben …
10.000 Unterschriften in drei Wochen sammeln bei Minusgraden – diese Aufgabe musste die Initiative NOlympia erfüllen, damit die Wahlunterlagen für das Olympia-Referendum am 31. Mai nicht vorwiegend Werbung für Olympia enthalten, sondern auch die Gegenposition Platz hat. Zur Übergabe der Unterschriften beim Landeswahlleiter laden wir ein: Am Samstag, 21.02.2026, um 10:45 Uhr beim Landeswahlamt Hamburg, Johanniswall 4a. Dort wird die finale Zahl der gesammelten Unterschriften bekannt gegeben. Es wird die Gelegenheit für Fotos und Bewegtbilder geben …