92% der Hamburger Trainingsstätten ohne Olympia-Breitensport-Boost

Der HSB Vorstandsvorsitzender Daniel Knoblich hofft sich einen Boost für den Breitensport durch das Trainingsstättenkonzept der Olympiabewerbung und insbesondere “den einen oder anderen Platz on top”1. Während des sog. Beteiligungsverfahrens wurden Zahlen zu dem Trainingsstättenkonzept veröffentlicht2.

NOlympia Hamburg Sprecher Eckart Maudrich meint dazu:

„Nach derzeitigem Kenntnisstand bleiben 92% der Hamburger Trainingstätten von Olympia unberührt. Für Optimismus zu On-Top Plätzen bestehen gewichtige Zweifel, denn – anders als ursprünglich suggeriert –steht der Bund nicht einmal nicht den Bewerbungskosten in Höhe von 18 Millionen Euro. Konkrete Kostenzusagen für Infrastruktur, Sicherheit und andere Durchführungskosten gibt es – anders als bei München 1972 nicht. Für München 1972 hatte der Bund die Übernahme von 50% der Kosten zugesagt. Gleichzeitig wird eine milliardenschwere Leerzweckarena (das “Elb-Bernabéu”) geplant, die finanziellen Fokus für sich beanspruchen wird. Für eine Wunscherfüllung nach zusätzlichen Sportplätzen und einem größeren Modernisierungsimpuls auf Trainingsstätten des Breitensports ist Olympia daher das falsche Pferd.”


Zur Kostenbeteiligung des Bundes an der Bewerbung und Austragung der Spiele siehe die Bürgerschaftsdrucksachen 23/2439 und 23/2040.

1 Hamburger Journal 4.01.2026

2 s. Grafik: