Die Zeit hat heute ein Interview mit Alexander Budzier veröffentlicht, Co-Author der “The Oxford Olympics Study”. Die Studie untersuchte alle Olympischen Spiele im Zeitraum 1960-2024 hinsichtlich ihrer Kosten und Kostenüberschreitungen. Für alle Sommerspiele stellte die Studie fest, dass die Budgets im Median, real um 121% überschritten wurden. In Bezug auf die Hamburger Spiele stellt er in dem Interview fest, dass für “Bau oder Umbau von Stadien, die nötige Verkehrsinfrastruktur, das olympische Dorf, aber auch viele temporäre Maßnahmen wie Straßensperrungen oder Medienzentren”, also Ausgaben, die das IOC als Sache der Gastgeber …
Laut Mitteilung des NDR Hamburg Journals vom 21.04.2026(Ab Minute 19:44) hat die Handelskammer am 19.04. eine Pressemitteilung zu einer Umfrage herausgegeben, die das Stimmungsbild für oder gegen eine Olympiabewerbung zum Gegenstand hatte. Im Unterschied zu anderen Pressemitteilungen ist diese nicht auf der Seite der Handelskammer veröffentlicht. Am 20.04. hatte der NDR dazu berichtet. In seiner Berichterstattung wurde die Umfrage als “neueste” bezeichnet und deren Werte – 60% dafür – als “Stimmungswandel” bewertet. Die von Prognos für die Handelskammer erstellte Umfrage wurde aber bereits vom 20.02. bis 5.03 durchgeführt, aber erst …
Am 19.04. 2026 entschieden sich 17 Kommunen in NRW und Kiel für eine Olympiabewerbung. Weniger als jeder fünfte Wahlberechtigte stimmte mit Ja, was aber aufgrund der geringen Höhe der Wahlbeteiligung für ein Ja in den 60er und teilweise 70er Prozenten sorgte. Nur in der NRW Lead-City Köln war es anders. Dort gingen knapp vier von 10 Wahlberechtigten wählen und hinterließen ein ambivalentes Bild mit knapp 43% Nein-Stimmen zu 57% Ja-Stimmen.
In Kiel enthielten die Wahlunterlagen nur Pro-Argumente. Etwas über 18 Prozent der Wahlberechtigten stimmten mit Ja, was aber bei einer Wahlbeteiligung …
In Kiel enthielten die Wahlunterlagen nur Pro-Argumente. Etwas über 18 Prozent der Wahlberechtigten stimmten mit Ja, was aber bei einer Wahlbeteiligung …
In ihrem Brief an die Schulleitungen vom 10. April weist die Schulbehörde darauf hin, dass Lehrkräfte für die Unterrichtsgestaltung bezüglich des Referendums auch die Angebote von NOlympia nutzen können, da die Initiative erfolgreich gewesen sei. Sie begründet diesen Schritt damit, dass der Versand der Lehrmaterialien, die die Vorprojektgruppe mit Sitz in der Innenbehörde zum Bürgerschafts- referendum erstellt hatte und welche die Existenz einer Gegenmeinung bzw. den gesamten damit zusammenhängenden politischen Prozess ausklammerte, am 5. Februar erfolgt sei und zu diesem Zeitpunkt habe das Ergebnis der Unterschriftensammlung noch nicht vorgelegen. Interessierten …
Die sog. Vorprojektgruppe, also die mit etlichen Millionen Euro Steuergeldern finanzierte Olympiawerbeabteilung des Senats, verschickte am 10. April eine Nachricht an seine Partner*innen mit dem Betreff Kundgebung “Hamburg trainiert für OlympJA” am 24. April um 16 Uhr am Jungfernstieg. Anders als der Absender vermuten ließe, ist der Aufruf von drei “Impulsgebern” unterschrieben: Neuland Concerts, Bergmanngruppe, Onken+Partner. Neuland Concerts ist der Öffentlichkeit insbesondere durch die Visualisierungen der Eröffnungsfeier auf der Binnenalster aus der Hamburger Olympiabewerbung bekannt. Neuland Concerts bietet ganzheitliche Eventkonzepte an und setzt diese auch um. Im Finanzkonzept werden für …
In einem offenen Brief an Sportsenator Grote und Finanzsenator Dressel fordert NOlympia-Hamburg dazu auf, im Doppelhaushalt 2027/2028 167 Millionen Euro zusätzlich in barrierefreie Sportstätten in statusniedrigen Stadtteilen zu investieren. Hamburg kann über 2,66 Milliarden Euro aus dem Gesetz zur Finanzierung von Infrastrukturinvestitionen von Ländern und Kommunen (LuKIFG) verfügen und hat diese Mittel bislang noch nicht verplant. Die Mittel können in Sportinfrastruktur investiert werden, müssen aber zusätzlich zu den Investitionen aus dem Kernhaushalt investiert werden. Dazu Eckart Maudrich, Pressesprecher von NOlympia-Hamburg: „Mit dieser unabhängig von IOC und DOSB umsetzbaren Möglichkeit 167 …
Laut einer Umfrage im Auftrag des NDR steht Mehrheit der Hamburger*innen den Olympiaplänen des Senats kritisch gegenüber: 50 Prozent geben an, dass sie eine Hamburger Olympiabewerbung eher schlecht fänden, 41 Prozent fänden sie eher gut. Dazu Eckart Maudrich, Pressesprecher von NOlympia-Hamburg:
„Mit dem kürzlich vorgelegten Finanzkonzept des Senats täuscht der Senat die Öffentlichkeit über die wirklich anstehende Finanzierungslast – unter anderem werden die Kosten für Sicherheit, Stadion und CO2 in Höhe von drei Milliarden Euro einfach weggelassen. Die Hamburger*innen haben verstanden, dass der Senat kein Interesse an finanzieller Transparenz hat …
„Mit dem kürzlich vorgelegten Finanzkonzept des Senats täuscht der Senat die Öffentlichkeit über die wirklich anstehende Finanzierungslast – unter anderem werden die Kosten für Sicherheit, Stadion und CO2 in Höhe von drei Milliarden Euro einfach weggelassen. Die Hamburger*innen haben verstanden, dass der Senat kein Interesse an finanzieller Transparenz hat …
Foto: NOlympia Kiel Am 19.4. 2026 entscheiden die Kieler*innen, ob sie sich für Olympia bewerben oder nicht. Die Wahlunterlagen wurden am 9.3.2026 verschickt. Die Wahlunterlagen enthalten nur Pro-Argumente (Drs. 0130/2026), denn die Beilegung einer Mindermeinung wurde abgelehnt. Eine Online-Umfrage der Kieler Nachrichten sieht die Ja-Sager derzeit bei 36.7%. Ein Nein in Kiel bliebe nur in Berlin konsequenzlos, das die Segelwettbewerbe in Rostock-Warnemünde ausrichten möchte. Alle anderen rein westdeutschen Bewerbungen um die präferierten 2040er Spiele, 50 Jahre nach der Deutschen Einheit, würden in die Röhre gucken. Mit dem Slogan “Ein Start-Kiel-Sieg …
Der Hamburger Senat hat heute ein detaillierteres Konzept für eine Olympiabewerbung für die Jahre 2036, 2040 oder 2044 vorgestellt. Dabei wird Olympia als einzige Möglichkeit dargestellt, um notwendige Verkehrsprojekte in Hamburg zu verwirklichen. Zentrale Fragen wie die Finanzierung bleiben nebulös, von ökologischer Nachhaltigkeit bleiben Olympische Sommerspiele auch nach dem vorgelegten Konzept weit entfernt. Dazu Eckart Maudrich, Pressesprecher von NOlympia Hamburg: „Glaubt man dem Hamburger Senat, wäre Hamburg aufgeschmissen, wenn Olympia nicht kommt, weil Deutsche Bahn und Bundesregierung kein Geld für Projekte wie die U5, die S6 oder die Sanierung des …
Am 5.02. erhielten die Schulpostfächer in Hamburg eine Email mit einem „Schulbrief“, der sich an alle Schulleitungen und Lehrkräfte wendete. Auf dem Briefkopf der “Behörde für Inneres & Sport”, im Olympiakampagnen-Look und unterschrieben vom Vorprojektteam für die Olympischen und Paralympischen Spiele wurde dem Lehrkörper anläßlich des bevorstehenden Referendums folgendes angekündigt:
Die Lehrer werden angeregt Materialien noch …
- Unterrichtsmaterialien zu Olympischen Werten und dem Hamburger Bewerbungskonzept
- Unterstützung bei der Einbindung in schulsportliche Veranstaltungen
- Aufruf zu ehrenamtlichem Engagement von Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern als Volunteers.
Interessierte konnten sich an
olympia-paralympics@sommerspiele.hamburg.de wenden.
Die Lehrer werden angeregt Materialien noch …
