Am Donnerstag, den 26.02.2026 stellte der Senat auf der Elbphilharmonie-Plaza seine Werbekampagne für die Bewerbung um die Deutsche Bewerbung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 und 2044 vor.
Dazu Eckart Maudrich, Pressesprecher von NOlympia:
„Während der Senat Hof hält, um seine generalstabsmäßig geplante ‚Offensive‘ gegenüber dem Stimmvolk zu inszenieren, staunt der Plebs über ein Drohnen-Barock, das den zur Audienz Geladenen geboten wird – bezahlt von eben jenem Stimmvolk, das all dies nur aus den Bildern der Berichterstattung erfährt. Dieser Auftakt zur Bewerbung zeigt im Kleinen, was im Großen zu erwarten wäre: kein Festival für alle, sondern eine Exklusivveranstaltung für die oberen zehn Prozent – finanziert von der gesamten Stadtgesellschaft. Drei Milliarden Euro hat Paris 2024 an Einmalkosten aufgerufen – das sind fünf Elbtower. Mit dieser Inszenierung macht der Senat deutlich, dass er einen ähnlichen Weg auch für Hamburg einschlagen will. Die Folge: Mittel, die dann für Bildung, Soziales, Kultur und Wohnen fehlen werden. Dass der Senat seine sogenannte ‚Informations‘-Kampagne bereits präsentiert, bevor belastbare Zahlen zu Kosten und Finanzierung vorliegen, zeigt vor allem eines: Wer echte Information und Transparenz sucht, muss sie sich anderswo beschaffen.“
