„Ab ins Wasser“: PR-Aktion, die Probleme kaschiert

Mit Aktionstagen zur begleiteten Wassergewöhnung unterstreicht der Hamburger Senat heute die Initiative „Ab ins Wasser“. Im Rahmen dieser Werbemaßnahme für die Olympiabewerbung sollen 19.000 Erstklässler*innen bis zum Olympiareferendum am 31. Mai dreimal freien Eintritt in ein Schwimmbad erhalten.

Dazu Eckart Maudrich, Sprecher von NOlympia Hamburg:

„Diese PR-Aktion für Olympia kaschiert reale Probleme beim Erwerben der Schwimmfähigkeit: Nicht nur wurden in den letzten Jahren wichtige Sommerfreibäder dauerhaft geschlossen – wie das Freibad Wiesenredder in Rahlstedt oder das Freibad Aschberg in Hamm. Es gibt auch viel zu wenig Schwimmkurse für Kinder: Bis Ende Mai gibt es bei Bäderland keine Plätze mehr für Seepferdchenkurse. Für Aqua Kita gibt es noch 43 Plätze. Die Aktionstage mit Übungen zur Wassergewöhnung füllen die Lücke nicht. Der überwiegende Teil der 19.000 Erstklässler*innen wird daher Trockenübungen machen müssen.“


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